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Compare differences | Monolith DXP | Composable DXP |
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Composable DXP gegen Monolith DXP — der Vergleich Wer eine Composable DXP versteht, vergleicht sie unweigerlich mit der älteren Monolith-DXP-Generation (Adobe Experience Manager, Sitecore XP, Acquia, Optimizely). Hier sind die ehrlichen Unterschiede — ohne Marketing-Filter. | ||
Architektur Wie der Stack aufgebaut ist — als ein Produkt oder als modulare Komponenten. | Eine Plattform, alle Funktionen integriert. | Mehrere spezialisierte Tools, lose über APIs verbunden. |
Setup-Zeit Wie lange es dauert, bis das System produktiv läuft. | 6–18 Monate Implementierung mit dediziertem Vendor-Team. | 3–9 Monate, abhängig von Tool-Auswahl und Integration. |
Vendor-Lock-in Wie frei du bleibst, einzelne Komponenten später auszutauschen. | Hoch — Wechsel bedeutet komplettes Replatforming. | Niedrig — Tools sind über APIs austauschbar. |
Time-to-Innovation Wie schnell neue Funktionen oder Updates eingeführt werden können. | Langsam — abhängig von der Roadmap des Plattform-Anbieters. | Schnell — jeder Layer kann unabhängig aktualisiert werden. |
Kosten Wie sich die Total Cost of Ownership zusammensetzt. | Hohe Lizenzkosten, lange Sales-Verhandlungen, ein Vendor-Vertrag. | Verteilt über mehrere Tools, oft Subscription-basiert — Summe oft vergleichbar. |
Komplexität Wo die Komplexität sitzt — beim Anbieter oder beim Stack-Betrieb. | Niedrig im Stack-Betrieb, hoch in der Plattform-Konfiguration. | Hoch im Stack-Betrieb, niedrig pro Einzeltool — Integrations-Aufwand wandert zu dir. |
Performance Wie schnell und skalierbar die Customer Experience am Ende ist. | Limitiert durch die Plattform-Architektur und das gemeinsame Rendering. | Potentiell stark — wenn der Frontend-Layer das Tool-Patchwork zur kohärenten Experience verbindet. |
Frontend-Freiheit Wie viel Spielraum Marketing und Design beim Customer-Experience-Layer haben. | Eingeschränkt durch Plattform-Templates und Vendor-Komponenten. | Maximal — solange eine Plattform den Frontend-Layer bändigt (siehe AFMP). |
Compare differences | Das Versprechen | Die Realität | Die Konsequenz |
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Das Composable-Versprechen und wo es bricht Die Composable-DXP-Bewegung ist seit 2020 in vollem Gang. Höchste Zeit für einen ehrlichen Zwischenstand — ohne Anbieter-Filter. | |||
Schnellere Markteinführung Time-to-Launch in den ersten 24 Monaten was wirklich passiert. | Mit Composable seid ihr schneller live als mit Monolith. | Erst wenn die Tool-Integration steht. In der ersten Phase ist Composable langsamer weil sechs API-Verträge entstehen, wo vorher einer war. | Erste 6 Monate teurer als Monolith. Ab Monat 12 schneller. Ab Monat 24 dramatisch schneller wenn die Stack-Pflege sauber organisiert ist. |
Maximale Flexibilität Best-of-Breed pro Layer wo das Prinzip greift und wo es bricht. | Best-of-Breed in jedem Layer du wählst die besten Tools für jede Funktion. | Stimmt für die ersten fünf Layer. Im Frontend-Layer hört das auf, weil die meisten Composable-Frontends Eigenbau sind und Eigenbau ist kein Best-of-Breed, sondern Best-of-Sprint-Capacity. | Composable bleibt im Backend leistungsfähig, im Frontend aber oft ein Engpass bis eine Frontend-Management-Plattform den Layer auch zum Best-of-Breed macht. |
Kein Vendor-Lock-in Wer wirklich beweglich bleibt und wo sich der Lock-in nur verschiebt. | Tools sind austauschbar, du bleibst beweglich — kein Vendor-Lock-in mehr. | Stimmt für Backend und CMS. Stimmt nicht fürs Frontend wer Hydrogen oder ein Custom-Vue-Storefront-Setup baut, hat einen impliziten Lock-in geschaffen, der bei Backend-Wechseln teurer wird als der ursprüngliche Vendor. | Die Frontend-Schicht entscheidet, ob das Composable-Versprechen wirklich eingelöst wird. Wer hier auf eine austauschbare Plattform setzt, löst das Lock-in-Problem auf der letzten Meile. |


