Static Site Generation (SSG)
Was ist Static Site Generation (SSG)?
Static Site Generation, kurz SSG, ist ein Build-Time-Ansatz, bei dem alle Seiten einer Site zu statischem HTML vorgeneriert werden. Diese Dateien werden auf ein CDN deployed und direkt an Nutzer ausgeliefert, ohne pro Anfrage Serverarbeit zu verursachen. Der Nutzer erhält immer schnelle, cachebare, vollständig gerenderte Seiten.
Definition
SSG eignet sich für Inhalte, die nicht für jeden Besucher anders aussehen müssen. Ein Build-Job zieht Daten aus Commerce-Backend, CMS und weiteren Quellen, rendert jede Seite einmal und liefert das Ergebnis aus. Updates verlangen einen neuen Build, der zeitgesteuert oder per Webhook aus Upstream-Systemen ausgelöst wird. Die Architektur ist einfach, vorhersehbar und günstig zu betreiben.
Warum es zählt
Im Commerce zählen vor allem Performance und Kosten. Statische Seiten aus einem CDN sind so schnell, wie das Web es zulässt, und benötigen keine Laufzeitinfrastruktur pro Anfrage. Kataloge mit stabilem Bestand, Brand-Sites, Blogs und Editorial-Bereiche profitieren am stärksten. SEO ist unkompliziert, und das Risiko von Laufzeitfehlern sinkt.
Grenzen
Reines SSG hat Schwächen bei häufig wechselnden Daten wie Live-Beständen, dynamischen Preisen oder Personalisierung. Große Kataloge erzeugen zudem lange Build-Zeiten und erschweren den Release-Takt. Moderne Setups kombinieren SSG mit Incremental Static Regeneration, On-Demand-Rendering und Client-Side-Hydration für die wenigen dynamischen Bereiche, sodass die statischen Vorteile erhalten bleiben, ohne die Site an langsame Deploy-Zyklen zu binden.
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