Hero websale multi storefront de

B2B + B2C auf WEBSALE: Multi-Storefront mit Laioutr

WEBSALE unterstützt auf einem Backend gleichzeitig B2B-Geschäftskunden mit Kundengruppen, kundenspezifischen Preisen und Sortimenten sowie B2C-Endverbraucher mit anderem Checkout-Flow und anderem Content. Die Frage ist nicht, ob euer Backend das kann. Die Frage ist, wie ihr mehrere eigenständige Storefronts auf dieser gemeinsamen Datenbasis betreibt, ohne für jeden Kanal eine separate Frontend-Codebase zu pflegen.

Genau das löst Laioutr als Frontend Management Platform (FMP) auf der WEBSALE Storefront-API.

Die WEBSALE-Architektur als Ausgangspunkt

WEBSALE AG betreibt seit 1999 ein SaaS-Shopsystem für DACH-Mittelständler. Das Backend ist API-first: Die eigene Storefront-API (REST) trennt Frontend und Backend vollständig voneinander. Daten sind auch über S3, FTP, CSV und JSON abrufbar - für ERP-Anbindungen, PIM-Systeme oder B2B-Portale.

Besonders relevant für Multi-Storefront-Szenarien: WEBSALE bildet über die API Kunden-Hierarchien und Kundengruppen ab. Das bedeutet:

  • Kundengruppe A (z. B. Fachhändler) sieht Nettopreise, Mindestbestellmengen, keine B2C-Produkte
  • Kundengruppe B (z. B. Groß-Abnehmer) sieht verhandelte Rahmenpreise, Budgetfunktionen
  • B2C-Kunden sehen Endverbraucherpreise, keine B2B-Spezialfelder

Die API liefert also kontextabhängige Daten - abhängig davon, mit welchem Token oder welcher Kundensession angefragt wird. Der Frontend-Layer muss das korrekt auflösen und rendern.

Das Problem bei einfacher Frontend-Architektur

Der naive Ansatz: Ein Frontend für alle. Probleme:

Inhaltliche Mischung: B2B-Kunden sehen Endverbraucher-Marketingsprache. B2C-Kunden sehen Fachhändler-Formulare. Navigation und Produktdarstellung passen nicht zur jeweiligen Zielgruppe.

Kampagnen-Unabhängigkeit fehlt: Marketing will für die B2C-Brand eine Black-Friday-Kampagne ausrollen, ohne B2B-Kunden zu verwirren. Bei einem gemeinsamen Frontend ohne Storefront-Trennung ist das ein Entwickler-Ticket.

Multi-Brand skaliert nicht: Wenn ihr zwei Marken auf einem WEBSALE-Backend betreibt (z. B. Hausmarke + Handelsmarke), wollt ihr zwei optisch völlig getrennte Storefronts. Mit einem gemeinsamen Frontend-Monolithen ist das entweder Overengineering oder Kompromiss.

Eigene Codebases per Kanal: Der pragmatische Gegenentwurf - je ein Frontend-Build für B2B, B2C, jede Marke - funktioniert kurzfristig, ist langfristig aber ein Wartungsproblem. Ein A11y-Fix, eine Performance-Verbesserung, eine neue Komponente: alles N-fach wiederholen.

Wie Laioutr Multi-Storefront auf WEBSALE löst

Laioutr bringt für dieses Szenario eine konkrete Architektur:

Ein gemeinsamer Komponenten-Pool, mehrere Storefront-Instanzen

Alle Storefronts teilen sich einen Komponenten-Pool in Laioutr. Produktkarte, Navigation, Suchfeld, Checkout-Step, Formular-Elemente: einmal entwickelt, in allen Storefronts verfügbar.

Pro Storefront-Instanz konfiguriert ihr:

  • Eigenes Theme (Farben, Typografie, Spacing) über das Laioutr-Theme-System
  • Eigene Navigation und Seitenstruktur im visuellen Editor (Studio)
  • Eigene Inhalte auf Landing-Pages, Kategorieseiten, Aktionsseiten

Was ihr nicht mehrfach baut: die Kernkomponenten. Bug-Fix einmal deployen, in allen Storefronts sofort aktiv.

API-Kontext pro Storefront

Jede Laioutr-Storefront-Instanz spricht die WEBSALE Storefront-API mit eigenem Kontext an:

  • B2B-Storefront: Token für Geschäftskunden-Session, rendert Nettopreise, Kundengruppen-Sortiment, B2B-Formularfelder
  • B2C-Storefront: Token für Endverbraucher-Session, rendert Bruttopreise, B2C-Produktauswahl, vereinfachter Checkout

Die Datenlage kommt aus demselben WEBSALE-Backend. Der Rendering-Kontext ist getrennt.

Marketing-Autonomie pro Kanal

Im Laioutr Studio kann das Marketing-Team der B2C-Brand eigenständig arbeiten: Landing-Pages bauen, Kampagnenbanner setzen, Kategorieseiten anpassen - ohne Entwickler-Ticket und ohne Einfluss auf die B2B-Storefront.

Das ist der Kern des Time-to-Market-Vorteils: Die Trennung auf Storefront-Ebene gibt jedem Team Autonomie, ohne dass die anderen Kanäle betroffen sind.

Technische Voraussetzungen

Für den Multi-Storefront-Betrieb auf WEBSALE braucht ihr:

  • WEBSALE mit aktivierter Storefront-API (REST) und konfigurierter Kundengruppen-Logik
  • Laioutr mit Multi-Storefront-Konfiguration (Anzahl Instanzen nach eurem Plan)
  • EU-Hosting für alle Storefront-Instanzen inklusive (kein separater Infra-Aufwand)

Use-Case: Hersteller mit B2B-Portal und B2C-Shop

Ein konkretes Muster, das wir bei WEBSALE-Betreibern häufig sehen:

Ausgangslage: Hersteller mit eigenem WEBSALE-Backend. Geschäftsführt zwei Kanäle: Fachhändler-Portal (B2B, 800 aktive Kundenkonten, Rahmenverträge, Budgetsteuerung) und Direktvertrieb an Endverbraucher (B2C, eigenständige Brand-Identity).

Bisherige Lösung: Zwei getrennte Frontend-Systeme. Das B2B-Portal ist eine gealterte eigenentwickelte Webapplikation, der B2C-Shop ein WEBSALE-Template. Jedes Update an beiden Stellen pflegen.

Laioutr-Szenario: Ein WEBSALE-Backend (das bestehende), zwei Laioutr-Storefront-Instanzen. Gemeinsame Komponentenbibliothek. B2B-Instanz mit Kundengruppen-API-Kontext, B2B-spezifischen Formularen und Nettopreisdarstellung. B2C-Instanz mit Brand-Theme, Kampagnen-Landing-Pages und Endverbraucher-Checkout.

Ergebnis: A11y-Updates, Performance-Verbesserungen, neue Produktkarten-Varianten: einmal entwickelt, in beiden Instanzen nutzbar. Marketing-Teams beider Kanäle arbeiten im Studio eigenständig.

Lizenz- und Subscription-Modelle auf WEBSALE

WEBSALE unterstützt neben Standard-Kaufen auch Subscription/Abo-Modelle. Wenn ihr kundengruppen-abhängige Abonnements oder Rahmenverträge habt, rendert die Laioutr-Storefront die entsprechenden API-Daten korrekt - Abo-Intervalle, Vertragspreise, Lieferfrequenz-Auswahl.

Das ist für B2B-Szenarien mit Stammkunden besonders relevant: Wiederkehrende Bestellungen mit Kundengruppen-Konditionen sind kein Custom-Build mehr, sondern Konfiguration.

Skalierung: Von zwei zu vielen Storefronts

Die Architektur skaliert. Wenn ihr heute B2B + B2C betreibt und morgen eine dritte Marke oder einen dritten Markt dazubekommt, kostet das eine neue Storefront-Instanz mit eigenem Theme und eigenem API-Kontext - keinen neuen Frontend-Entwicklungsprojekt.

Wer international skaliert: WEBSALE kann mehrere Länder-/Währungskonfigurationen auf einem Backend abbilden. Laioutr setzt pro Markt eine Storefront-Instanz auf, mit eigenem Locale, eigenem Theme, eigener Navigation.

Mehr dazu im Artikel Composable Headless Frontend und auf der Multi-Brand/Multi-Market-Seite.

Fazit: Ein Backend, volle Kanal-Autonomie

WEBSALE ist als API-first-System gebaut für genau dieses Szenario: ein Backend, mehrere Frontend-Realitäten. Laioutr macht diesen Ansatz praktisch umsetzbar - ohne N separate Frontend-Codebases, ohne Kompromisse bei Brand-Identity oder Marketing-Autonomie.

Die Architektur ist klar: Kundengruppen-Logik und Preisfindung bleiben im WEBSALE-Backend. Storefront-Darstellung, Kampagnen-Content und Kanal-Identität steuert ihr pro Instanz in Laioutr.

Bereit für den nächsten Schritt? Mehr zur WEBSALE-Integration oder Preise und Instanz-Konfiguration ansehen. Sprecht uns an für eine Einschätzung eures Multi-Storefront-Setups.

---

FAQ: Multi-Storefront mit Laioutr auf WEBSALE

Kann Laioutr mehrere Kundengruppen auf demselben WEBSALE-Backend abbilden?

Ja. Jede Laioutr-Storefront-Instanz spricht die WEBSALE Storefront-API mit eigenem Kontext an und rendert Preise, Sortiment und Formularfelder entsprechend der konfigurierten Kundengruppe.

Brauche ich für jede Storefront eine eigene WEBSALE-Lizenz?

Nein. Mehrere Storefronts teilen sich ein WEBSALE-Backend. Die Lizenz-Frage betrifft ausschließlich den WEBSALE-Backend-Vertrag - nicht die Anzahl der Frontend-Instanzen.

Wie viele Storefront-Instanzen sind mit Laioutr möglich?

Das hängt von eurem Laioutr-Plan ab. Preise enthalten Angaben zur Instanz-Anzahl. Für Enterprise-Setups mit mehr als 5 Storefronts sprecht uns direkt an.

Kann ich für jede Storefront ein komplett anderes Design nutzen?

Ja. Jede Instanz hat ein eigenes Theme (Farben, Typografie, Spacing) und eigene Seitenstruktur. Die gemeinsame Komponentenbibliothek stellt die Bausteine bereit; das visuelle Ergebnis pro Storefront ist vollständig unabhängig.

Wie lange dauert die Einrichtung einer zweiten Storefront?

Bei bestehendem Laioutr-Setup und WEBSALE-Backend mit konfigurierter API: typischerweise 2-4 Wochen für Theme, Navigation und erste Seitenstruktur. Schneller, wenn ihr vorhandene Komponenten übernehmt.

Unterstützt Laioutr Subscription/Abo-Modelle auf WEBSALE?

Ja, soweit die WEBSALE Storefront-API die entsprechenden Daten (Abo-Intervalle, Vertragspreise, Lieferfrequenz) liefert. Laioutr rendert diese Daten in konfigurierbaren Komponenten.

Mehr interessante Artikel

Praxiswissen für Frontend-Entwicklung, smarte Agenten und Headless

Book a demo mobile
Strategie-Gespräch

Bereit, Dein Frontend zur Steuerebene zu machen?

Zeig uns Deinen Stack, Deine Roadmap, Dein Replatforming-Szenario, wir zeigen Dir, wie Laioutr passt, was es kostet und wie schnell ihr live geht.

"Nach 30 Minuten wussten wir, dass Laioutr unser Replatforming machbar macht." - Daniel B., CEO, hygibox.de