Zeig uns Deinen Stack, Deine Roadmap, Dein Replatforming-Szenario, wir zeigen Dir, wie Laioutr passt, was es kostet und wie schnell ihr live geht.
"Nach 30 Minuten wussten wir, dass Laioutr unser Replatforming machbar macht." - Daniel B., CEO, hygibox.de
Wie Hygibox in unter einer Woche live ging und die Conversions um 200 % steigerte
- < 1 weekFrom project start to live storefront
- + 200%Conversions since go-live
- 98+Points in Google Lighthouse
- FirstTime, content team can manage their own
The Challenge
HYGIBOX verkauft nicht so, wie ein Shop verkauft. Wer ab Pflegegrad 1 zu Hause gepflegt wird, hat in Deutschland Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 42 Euro monatlich, übernommen von der Pflegekasse, ohne Zuzahlung. Die Bestellung ist damit kein Kauf, sondern ein Anspruch: Die bestellende Person stellt ihre Box zusammen, reicht anschließend einen Kostenübernahmeantrag mit Pflegegrad, Pflegekasse und den Daten der pflegebedürftigen Person ein, und hygi.de rechnet danach mit der Kasse ab. Diese Logik funktionierte längst. Sie steckt in Systemen, die hygi.de selbst gebaut hat und die seit Jahren laufen. Was nicht funktionierte, war die Schicht davor.
Das bestehende Frontend war an dem Punkt, an dem jede sichtbare Änderung eine Entwickleraufgabe wurde. Eine Aktions-Landingpage, ein neuer Produktbereich, ein saisonales Banner: jedes Mal ein Ticket, eine Warteschlange und Wartezeit. In einem Geschäft, dessen Bestellsaison von Kampagnen getrieben wird, ist diese Wartezeit teuer. Die Zielgruppe erhöhte den Anspruch zusätzlich. Bestellt wird von Pflegebedürftigen und den Angehörigen, die sie pflegen, oft älter, meist unter Zeitdruck und selten bereit, sich durch eine überladene Oberfläche zu arbeiten. Jeder zusätzliche Schritt, jede unklare Beschriftung, jedes Feld, das zweimal dasselbe fragt, kostet einen abgeschlossenen Antrag.
Das Commerce-System auszutauschen stand nie zur Debatte. Bestelllogik, Produktdaten und Kassenabrechnung waren in Ordnung. HYGIBOX brauchte ein neues Frontend, keine neue Plattform, und zwar in Tagen statt in einem Projektzyklus, der in Quartalen gemessen wird.
The Solution
Laioutr setzt als Frontend-Layer auf den bestehenden Stack auf. Commerce-System, Produktdaten und Kassenabrechnung blieben genau dort, wo sie waren: nichts wurde migriert, nichts im Backend replatformt. Das gesamte Storefront-UI entstand anschließend in Laioutr, vom Box-Konfigurator über Produkt- und Kategorieansichten bis zu Content-Seiten und dem responsiven Layout. Die Komponenten kommen aus der Laioutr-Library und werden im Laioutr Studio zusammengesetzt, eine Seite ist also eine Komposition und kein Template, das jemand in der Entwicklung öffnen muss.
Der Checkout war die eigentliche Custom-Arbeit. Laioutr ist über eine individuelle Anbindung mit dem eigenen Checkout von HYGIBOX verbunden, sodass der Bestellprozess für eine Pflegebox (Konfiguration, Kostenübernahmeantrag, Absenden) im Storefront startet und läuft und an die Systeme übergibt, die den Anspruch einreichen und mit der Kasse abrechnen. Die bestellende Person durchläuft einen einzigen Ablauf. Dahinter läuft die bestehende Logik unverändert weiter.
Parallel zum Aufbau hat Laioutr das Team beraten, wie es sein Frontend für die Jahre nach dem Launch strukturiert: welche Teile in wiederverwendbare Komponenten gehören, wie Seiten in Sections geschnitten werden und wie das Team all das anschließend im Laioutr Studio selbst administriert, ohne für ein Banner, eine Landingpage oder eine Kampagne wieder durch die Entwicklung zu gehen. Vom Projektstart bis zum Live-Storefront verging weniger als eine Woche.
„Unser altes Frontend war an einem Punkt, an dem jede kleine Anpassung Aufwand und Wartezeit bedeutet hat. Mit Laioutr machen wir das jetzt direkt im Editor, von Aktions-Landingpages bis zu Produktbereichen. Was uns am meisten geholfen hat: Das Replatforming lief begleitet und planbar, ohne dass unser Tagesgeschäft stillstand. Für unser Team heißt das mehr Tempo und weniger Reibung.“
Stephan H.
Head of Customer Service
Why it worked
Der Storefront ging in unter einer Woche live. Das ist die Zahl, die dem Team zuerst auffällt, aber die wichtigere kam danach: Die Conversions sind seit dem Go-live um 200 % gewachsen. Zwei Dinge haben das getragen. Der Bestellprozess ist jetzt ein Weg statt zwei, Box zusammenstellen und Kostenübernahmeantrag stellen fühlen sich für die bestellende Person nicht mehr wie zwei getrennte Systeme an. Und die Oberfläche ist für die Menschen gebaut, die sie tatsächlich benutzen: wenige Schritte, klare Sprache, große Flächen, nichts zum Interpretieren.
Im Alltag gehört das Frontend jetzt dem Team, das es betreibt. Inhalte, Produktbereiche und Aktions-Landingpages werden im Laioutr Studio von den Leuten gepflegt, die dafür verantwortlich sind. Die Entwicklung ist beteiligt, wenn etwas gebaut werden muss, nicht wenn etwas geändert werden muss.
Und weil der Storefront auf dem bestehenden Commerce-System aufsetzt, statt es zu ersetzen, können sich beide getrennt weiterentwickeln. Das Backend kann sich ändern, ohne dass das Frontend neu gebaut wird; das Frontend kann sich ändern, ohne auf einen Release-Zug zu warten.